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Berger de Beauce

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Trail-Tagebuch September



Freitag, 08.09.2006

Übungstrials im Wald
Heute fuhren wir nach längere Pause in ein neues Waldgebiet. Dort waren wir erst einmal, aber an anderer Stelle. Für Aias war es somit ein fremdes Übungsgebiet. Aias war zuerst dran und Silvia lief los. Ich brachte Aias außer Sicht, damit er nicht sieht, wohin sie geht. Der GA lag am der Wegkreuzung. Silvia ließ das Handy klingeln und es konnte los gehen. Aias war wieder völlig aufgedreht und wollte los. Ich schirrte ihn an und brachte ihn zum GA. Er nahm die Spur auf und lief zügig los, erst auf dem Weg, dann bog dann nach links ins Unterholz ab und es ging hinter abgesägten Baumstämmen entlang. Am Ende ging es wieder auf den Weg und in vorheriger Richtung weiter. Kurz vor der nächsten Kreuzung entdeckte Aias auf der rechten Seite im Gebüsch und wollte sofort zu ihr laufen. Leider war das nicht der richtige Weg, wie Silvia mir zurief. Sie hatte sich dort nur plaziert, weil sie versuchen wollte, von dort aus Fotos zu machen. Zu dumm, dass Aias sie schon entdeckt hat, vielleicht stand auch der Wind ungünstig und die Puderflasche hatte ich noch in der Tasche. Da nun der Weg aber nicht richtig war, ließ ich Aias dort nicht entlang laufen, sondern er sollte die Spur wieder aufnehmen. Leider konnte er das wohl nicht ganz nachvollziehen und lief dann ziemlich kopflos auf dem Weg entlang. Er suchte und suchte, fand zwar die Spur, aber es ergab für mich keinen Sinn. Auf der Wegkreuzung bog er nach links ab durch ein Tor, hinter dem Tor wieder links ins Unterholz, suchte an den Baumstämmen entlang, aber eher kreuz und quer. Dann wieder zurück auf den Weg, dann aber in die Abzweigung, an der Silvia im Unterholz stand. Von da ab war die Spur wieder richtig aufgenommen, wie Silvia mir dann sagte. Die Spur am Tor hatte er rückwärts verfolgt und nicht so, wie Silvia sie gelaufen war. Deshalb lief Aias wohl auch so konfus und nicht sicher.

Einfacher Trail für Hafny mit einem Winkel
Für Hafny habe ich anschließend einen einfachen Trail mit einem Winkel gelegt. Silvia brachte ihn ein Stück von der Wegkreuzung weg, damit er mich nicht weggehen sieht. Ich nahm die linke Abzweigung und legte den GA mitten auf die Kreuzung, damit der die richtige Abzweigung alleine findet. Ich ging den Weg etwas 50 m entlang, prüfte den Wind und ging dann nach links ins Unterholz. Dummerweise befand ich mich somit parallel zu dem Weg, auf dem sich Silvia mit Hafny befand, der mich dann auch prompt in die Nase bekam. Trotzdem brachte Silvia ihn zum Anfang des Trail und dem GA. Ohne Schwierigkeiten nahm Hafny den Geruch auf und folgte dem richtigen Weg. Da der Schlingel mich aber nun schon vorher schon gewittert hatte, kürzte er den Weg gnadenlos ab und hatte mich dann auch sogleich gefunden.

Negativanzeige mit Hafny und Aias
Nun wollten wir gerne wissen, ob Hafny nur um des Laufens Willen sucht, oder ob er wirklich sucht. Vom vergangenen Mittwoch hatte ich noch den GA von Tanja in der Tasche, nicht ideal, aber besser als nichts. Ich nahm die Tüte mit dem GA, lief nach rechts in die Abzweigung und warf die Tüte ein ganzes Stück von mir weg. Hafny sollte anfangen und deshalb blieb ich in der Nähe, weil die die Tüte angefasst hatte. Die Startprozedur lief genau wie immer ab, Silvia brachte Hafny zur Tüte und schickte ihn suchen. Zuerst lief er zwar los, aber nicht so aufmerksam wie sonst, wenn er mich sucht. Diesmal stand ich ja mal dahinter und konnte ihn auch beobachten. Er lief kreuz und quer, schaute hier und dort, entfernte sich auch ein Stück von der Tüte, aber so richtig suchte er nicht. Irgendwann drehte er um und kam zurück, sah dann aber mich dort stehen und freute sich ein Loch in den Bauch. Ich war jetzt aber nicht das richtige Opfer, also ignorierte ich ihn und die Belohnung kam von Silvia. Zu einer Anzeige an Silvia kam es nicht, wir haben ihn aber auch nicht dazu motiviert. Uns reichte es, daß wir einen Unterschied zu den Suchen sehen konnten, bei denen er ein Opfer am Ende finden konnte.
Mit Aias versuchten wir die gleiche Negativsuche. Ebenfalls an der gleichen Stelle, daher hatten wir den GA dort liegen lassen. Aias zerrte den GA erstmal aus der Tüte heraus und nahm ihn zwischen die Zähne. Dieses Verhalten habe ich bei ihm schon öfter beobachtet und ich habe gehört, dass manche Hunde den Geruch so nicht nur über die Nase aufnehmen, sondern auch über die Schleimhäute. Aias lief dann auch erstmal los, in die gleiche Richtung wie vorher Hafny auch, und noch ein Stück weiter. Da ging uns auf, dass wir einen Fehler gemacht hatten, da Aias nun dem Geruch von Hafny und Silvia folgte. Allerdings blieb er zwischendurch stehen, wie er es bei seiner ersten Negativanzeige auch gemacht hatte. Dann suchte er das Unterholz an den Rändern ab, aber wie seine anderen Suchen sah es auch bei ihm nicht aus. Er kam dann zurück, ging nochmal zum GA, nahm es wieder zwischen die Zähne und schüttelte es. Dann blieb er bei mir stehen und rührte sich nicht mehr. Eine Anzeige an mir erfolgte nicht, aber ich bestand auch nicht darauf.

Negativ
Aias läuft erstmal los.

Überlegt
Aias ist ratlos


Dann dreht er um....

Trail für Hafny, Opfer auf Hochsitz
Für Hafny haben wir dann auf einer gerade Strecke einen relativ einfachen Trail gelegt. Um zu wissen, ob er seine Nase benutzt, bin ich auf einen kleinen Hochstand geklettert, von dem ich einen guten Blick auf ihn und Silvia hatte. Die Strecke war nur 30 bis 40 m lang und befand sich aud leicht sandigem Boden mit Kieselsteinen, an den Rändern war Rasen. Hafny wurde wie gewohnt angesetzt und er lief recht zügig los. Wie immer wirkte er abgelenkt, aber als er am Hochstand ankam, konnte ich beobachten, wie er mich zwar in der Nase hatte, aber nicht genau ausmachen konnte, woher mein Geruch kam. Er umkreiste den Hochstand von beiden Seiten, aber auf die Idee, die Nase nach oben zu nehmen, kam er ohne Hilfe nicht. Also machte ich mich für ihn bemerkbar, damit er nicht frustriert aufgab. Den weg zu mir fand er dann ganz schnell und er versuchte sogar, zu mir rauf zuklettern. Ich musste ihm dann aber helfen, weil er dann doch zu klein war, um es allein zu schaffen. Oben angekommen, zeigte er sofort die Anzeige mit der Pfote.

Unbekannter Trail für Aias
Zum Abschluss des Übungstages bekam Aias dann noch eine Suche, die ich vorher nicht angesagt bekam, aber an kritischen Stellen mit Klammern markiert wurde. Silvia ging einen Feldweg entlang, der wohl eine Zufahrt zu einem Bauernhof war. Als sie nicht mehr zu sehen war, das dauerte eine ganze Weile, setzte ich Aias rechtwinklig zum GA an. Er hatte nicht sehen können, in welche Richtung Silvia gegangen war, denn er lang im Auto zum Ausruhen. Recht schnell hatte er die Richtung ermittelt und folgte ihr recht zügig. Ganz so schnell wie zu Beginn einer Übungseinheit war er aber nicht mehr. Er lief den Weg am rechten Rand ab, mal ging er in die Mitte. Der Boden war eher sandig, aber dann verlief am rechten Rand ein Fußweg aus Waschbetonsteinen, auf dem er seltsamerweise kontinuierlich weiter lief. An einer Zuwegung zu einem Wiesenstück bog er nach rechts ab, lief ein Stück über die Wiese und bog dann wieder durch einen kleinen Graben auf den Fußweg ab. An einer Stelle wechselte er auf die linke Seite und ein kleines Stück an einem Wall vor einer Viehweide entlang. Dann wechselte er wieder auf den Fußweg. Nach gut 700 m kam eine Abzweigung nach rechts in den Wald hinein, die mit einer Schranke versperrt war. Aias bog ab und stand vor der Schranke, lief daran auf und ab und auf der linken Seite übersprang er sie. Nach etwa 20 m fand er Silvia links im Unterholz an einem Baum stehen. Er zeigte sie wieder mit der Pfote am Bein an.

Donnerstag, 14.09.2006

Einfacher Trail für Aias im Suchgebiet
Morgens um 10 Uhr traf ich mich mit unserer HF Tanja bei uns im Stadtpark. Dort wollte ich zu Beginn erst einmal einen leichten Trail für Aias auf weichem Untergrund haben. Ich wies Tanja an, auf dem Pfad in unserem Suchgebiet bis zu dem am linken Rand befindlichen Steinhäuschen eine Spur zu legen. Aias war wieder völlig ausser Rand und Band, weil sein Lieblingsopfer sich für ihn versteckte. Er bellte und hüpfte, ich konnte ihm kaum das Geschirr anziehen. Tanja legte den GA zu Anfang des Pfades auf den Boden, etwas ausser Sicht von Aias. Schließlich hatte ich ihn im Geschirr und brachte ihn zum Ansatz. Dort startete er zügig und ohne Zögern. Ich hatte wieder meine Mühe, ihn auf der Spur zu bremsen. Er lief den Pfad entlang, bog nach links ab, umrundete einen Baumstamm und lief auf den Graben zu. Dort trafen wir auf einen weiteren kleinen Trampelpfad, der sowohl nach links, als auch nach rechts weiter ging. Ich konnte Tanja schon neben dem Häuschen sitzen sehen, aber Aias sah sie nicht...gut so. Allerdings fand er die Abzweigung auch nicht gleich, möglicherweise liess er sich diemal doch von einer Hasenspur ablenken, auch wenn es nicht so aussah. Er bog statt nach links nach rechts ab, lief aber für eine Hasenspur nicht weit genug. Ausserdem zog er Kreise durch das Unterholz, was für mich eher so wirkte, als hätte der Wind Tanjas Geruch verwirbelt. Leider war ich zu sehr damit beschäftigt, die Leine vor dem Verwickeln zu bewahren, als dass ich den Wind hätte prüfen können. Schliesslich fand Aias die richtige Spur wieder und lief auf das Häuschen zu, kurz voher hat er Tanja dann sitzen sehen und ich konnte die Leine nur noch loslassen. Diesmal versuchte er gar nicht erst, Tanja anzubellen, sondern kam fast sofort mit seiner Pfote....leider auf den nackten Arm...Autsch....

Trail mit Untergrundwechsel, wieder Probleme auf Asphalt
Nach einer Pause für Aias, in der wir mit Tanjas Hund Cassya eine Flächensuche gemacht haben, ging Tanja dieses Mal in die andere Richtung. Sie lief einen Pfad entlang, der wieder zu unseren Autos führte. Am Ende des Pfades lief sie nach rechts, ziemlich am Rand, weil die Zufahrt aus Asphalt bestand und Aias damit noch immer Probleme hat. Ich wartete eine Weile, dann habe ich Aias das Geschirr angezogen, wieder war er total aufgeregt. Im Eiltempo ging es nach dem GA wieder los, folgte der Spur bis zum Ende des Pfades. Auf der Zufahrt angekommen brauchte er eine Weile, orientierte sich dann aber geradeaus über die Holzbrücke in den Stadtpark hinein. Bevor er sich dort hoffnungslos ins Nirgendwo verirrte, unterbrach ich die Suche und brachte ihn über die Holzbrücke zurück ans Ende des Pfades. Dort setzte ich ihn erneut an. Er schlug dann zwar die richtige Richtung ein, aber die Luft war aus dieser Suche raus, zumal es an diesem Morgen schon wieder sehr warm war. Nun lief er im Schneckentempo weiter, aber ich liess ihn laufen, da der Weg nicht so weit war. Er fand Tanja zwischen den Autos eher mit den Augen, als mit der Nase. Seine Belohnung bekam er natürlich trotzdem, vor allem wegen der Pfotenanzeige. Jetzt aufzuhören wäre falsch, also sollte er noch eine kurze Suche bekommen...aber erst Wasser und eine Pause.

Trail im Stadtpark auf Joggerpfad
Nach der Pause gingen wir nun in den Stadtpark. Dort ist ein beliebtes Joggergebiet, also von vielen Gerüchen überlagert. Damit wir Aias die Suche auf dem Schotter nicht all zu schwer machten, sollte die Spur nicht sehr lang werden. Wir blieben auf dem Hauptweg, während Tanja den nächsten Abzweig nach links nahm. Ich brachte Aias ein wenig ausser Sicht und Tanja legte den GA direkt an die Kreuzung. Sie lief einfach nur über den Schotterweg und setzte sich auf die nächste Parkbank. Ich brachte Aias am Geschirr zu der Abzweigung, mittlerweile war er nicht mehr so sehr aufgeregt. Trotzdem nahm er wieder den Geruch auf, holte den GA auch wieder aus der Tüte und lief zügig los. Von dem Geschleiche aus der Suche vorher war nichts mehr zu merken. Im Gegenteil, ich musste ihn wieder bremsen. Auf diesem Untergrund fand er die Spur wieder ganz leicht und dann sah er Tanja auf der Bank sitzen und rannte förmlich zu ihr hin. Er legte ihr die Pfote aufs Bein und bekam seine Belohnung. Nach dieser Suche haben wir den Tag beendet, um nichts herauszufordern.

Mittwoch, 20.09.2006

Übungstrail auf dem Hundeplatz
Heute konnte ich unseren Ausbildungsleiter Heinz als Trailopfer gewinnen. Ich wollte nicht, dass er mir sagt, wohin er geht, sollte den Weg aber mit Klammern markieren, wenn er abbiegt und zwar so, dass ich weiss, es kommt ein Winkel, aber nicht, in welche Richtung er geht. Es dauerte eine ganze Weile, bis Heinz das Handy klingeln liess, dass er am Ende angekommen war. Ich hatte Aias so plaziert, dass er nicht gleich sehen konnte, in welche Richtung Heinz losgelaufen war. Der GA lag am Boden und ich brachte Aias von der Seite heran. Auf dem Weg dahin liess ich ihn schon mal die Umgebung absuchen. Aias entdeckte den GA, ermittelte problemlos die Richtung und los gings. Die Spur verlief durch unsere Fläche auf dem Pfad auf der rechten Seite, am Ende der einfachen Übungsfläche entdeckte ich zwei Klammern und Aias bog nach rechts ab, dann gleich wieder links und folgte weiter dem Pfad. Auf dem Pfad konnte ich wieder zwei Klammern sehen und als Aias einen Graben überquerte, bog er direkt daran nach links ab und umrundete einen umgestürzten Baum. Dahinter bog er wieder nach rechts ab und ich sah an einem weiteren Baum eine Klammer hängen. Vor uns lag ein Schotterweg, der von Joggern und Spaziergängern genutzt wird und kurz bevor wie dort ankamen, kreuzten zwei Jogger und ein Spaziergänger unseren Weg. Aias überquerte den Weg und lief auf der anderen Seite ins Unterholz. Dort bog er nach links ab, nur konnte ich keine Klammer entdecken. Er lief direkt auf einen Graben zu, der mit Wasser gefüllt war. Aias lief rein und musste erstmal trinken. Dass Heinz dort durchgelaufen war, konnte ich mir nicht vorstellen, denn ohne nasse Füße war dort kein Rüberkommen. Ich hinderte Aias also daran, auf die andere Seite zu gehen, also lief er am Graben entlang wieder zurück auf den Weg. Dort irrte er ziellos durchs Unterholz, sodass ich bemerkte, dass er die Spur verloren haben musste. Ich nahm ihn dann an die Leine und brachte ihn von einer Seite wieder zu dem Baum mit der Klammer zurück. Von der Seite, an der wir vorher an dem Baum vorbei gekommen waren, hielt ich Aias noch einmal den GA vor und wieder lief er los. Diesmal allerdings überquerte er den Weg und lief leicht schräg nach rechts in einen weiteren Weg. Diesem Weg folgte er etwa 100 m weit, dann wollte er nach rechts ins Unterholz abbiegen. Da ich vorher keine Klammer entdecken konnte, hinderte ich ihn daran und wies ihn an, weiter dem Weg zu folgen. Also lief er geradeaus weiter, überquerte eine Kreuzung und blieb an einer Parkbank stehen. Dort stand er eine Weile und ich wartete, aber nichts passierte. Also forderte ich ihn mit "Weiter" auf, wieder zu suchen. Aias drehte sofort um, lief den Weg wieder zurück und bog an exakt der gleichen Stelle wie vorher ins Unterholz ab. Er umrundete ein paar Bäume und hinter einem Holzhaufen fand er dann Heinz am Boden sitzen. Aias stellte sich über die Beine, berührte erst ein Bein mit der Pfote, wechselte dann die Seite und dann nochmal das andere Bein.
Das hat Aias super gemacht, auch wenn wir zwischendurch ein paar Probleme hatten. Über die erste verlorene Spur kann ich nur spekulieren, möglicherweise wurde der Geruch durch die vorbei laufenden Personen verwirbelt, vielleicht hätte ich einen Moment warten sollen. Aber durch den Neuansatz liess Aias sich nicht irritieren und brachte seine Suche super weiter.
Die zweite verlorene Spur...na, sie war ja eigentlich nicht verloren...war eindeutig mein Fehler, da ich ihm nicht geglaubt habe. Aber ich war sehr stolz, dass Aias meine Dummheit nicht übelnahm, sondern sich gegen mich durchsetzte und die Spur so zu Ende brachte, wie er es für richtig hielt. Besonders, weil die Strecke wirklich sehr lang war, Untergrundwechsel vorkamen und uns Spaziergänger begegneten.

Der nächste Versuch folgte wieder in unserer Übungsfläche mit Aias seinem Lieblingsopfer Tanja. Diesmal wollte uns Imke zusehen, das sie Aias noch gar nicht hat arbeiten sehen. Tanja begann auf dem gleichen Stück des Weges wie Heinz und wollte dann aber anders laufen. Ich gab ihr die Tasche mit den Wäscheklammern mit. Aias war wieder sehr aufgeregt, weil er Tanja suchen durfte, rannte nach dem Ansetzen so schnell los, dass ich ihn kaum bremsen konnte. Er lief zielstrebig los. Und lief und lief und lief.....iregndwie Heinz seiner Spur nach. Komisch, keiner von uns hatte eine Klammer gesehen, die einen Abzweig markierte. Als Aias wieder am der Stelle ankam, wo vorher Heinz gesessen hat, kam uns die Sache spanisch vor und wir kehrten um. Irgendwo hatte er Tanjas Spur verloren und war dann auf Heinz seiner älteren Spur weiter gelaufen. Wir suchten nach den Klammern, aber fanden keine. Ich setzte Aias neu an, leider nicht ganz am Anfang und er folgte wieder der Spur von Heinz. So haben wir abgebrochen, da er auch anfing, herumzualbern. Selbst für Imke war das deutlich zu sehen. Wir versuchten Tanja auf dem Handy anzurufen, um uns Hilfestellung zu holen, damit Aias noch seinen Erfolg bekam. Leider hatte sie es wohl nicht dabei, so fingen wir an zu rufen. Irgendwo weit auf der linken Seite hörten wir sie antworten. Sie rief uns zu, sie hätte gleich kurz nach dem Anfang einen Abzweig nach links genommen, den Aias wahrscheinlich durch sein hohes Tempo überlaufen und wir dadurch die Klammern übersehen hatten. Als wir ganz zum Anfang zurück gingen, inzwischen hatte Aias die Spur von Heinz fast 3 Mal abgelaufen, und noch einmal ganz neu anfingen, fanden Aias und wir dann die Klammern. Jetzt war er schon längst nicht mehr so schnell wie zu Anfang, er war erschöpft und auch frustriert. Als er aber dann wieder auf der richtigen Spur lief, konnte man dann wieder sehen, dass er richtig arbeitete und nicht nur rumalberte. Am Ende der Spur rannte er fast wie immer zu Tanja und holte sich seine Belohnung durch Pfote auflegen ab.
Ich muss in Zukunft besser aufpassen, dass sich neue und alte Spuren ...noch....nicht kreuzen oder überlagern. So weit ist Aias noch nicht. Ausserdem muss ich ihn viel stärker am Beginn ausbremsen. Natürlich ist es auch möglich, dass ich ihn durch den sehr weiten und auch schweren Trail mit Heinz schon überfordert habe, allerdings spricht die eigentliche Suchausdauer dagegen.

Samstag, 23.09.2006

Übungen auf dem Hundeplatz
Samstags werden mir nun regelmäßig Opfer für die Übungen mit Aias zu geteilt. Die ersten Opfer waren Thorsten und Andreas. Heute wollte ich zum ersten Mal eine sogenannte Identifizierung ausprobieren. Dafür stellte ich 3 Personen in einem Abstand von etwa 5 Metern in einer Reihe, also habe ich Dirk als 3. Person dazu geholt. Eine Person hat mir vorher seinen GA ausgehändigt. Ich stehe mit Aias ca. 5 - 10 Meter auf Sicht vor diesen Personen. Andreas war unser erster Versuch, dafür habe ich ihn an einer Seite plaziert, um es für Aias nicht gleich so schwer zu machen. Dummerweise habe ich für unseren ersten Versuch eine Weide mit leckerem Gras ausgewählt, sodass Aias am Anfang erst mit Gras fressen beschäftigt war. Dann allerdings lief er fast zielstrebig, wenn auch langsam auf Andreas zu und zeigte ihn an. Danach ging Andreas eine kurze Spur für Aias auf der Weide mit einem Winkel nach links. Aias folgte der Spur zwar recht genau, zupfte aber hier und da immer wieder Grashalme ab. Trotzdem fand er Andreas dann im Gebüsch hockend und zeigte ihn problemlos an.
Beim nächsten Versuch wies ich Andreas an, mit Dirk den Platz zu tauschen. Andreas ging dann auf die linke Seite, Dirk auf die rechte. Thorsten blieb in der Mitte stehen. Ich hielt Aias wieder den GA von Andreas unter die Nase und setzte ihn an. Während der erste Versuch doch schon zielsicher aussah, stellte sich nun herraus, dass Aias die Sache doch nicht verstanden hat, denn er lief wieder auf die rechte Seite und zeigte Dirk an, der auf dem Platz von Andreas stand. Ich brachte ihn dann nach einer erneuten Geruchsaufnahme direkt zu Andreas, lies ihn anzeigen und belohnen. Danach brach ich diesen Versuch ab.
Nach der Mittagspause startete ich, wieder auf der Weide, mit einer Differenzierung. Diesmal waren Angelika und Dirk bereit, mir zu helfen. Da Aias Dirk als Helfer schon kannte, bekam ich von ihm das Papiertaschentuch, welches ich ihm am Vormittag gegeben habe. Mittlerweile war es recht warm geworden, aber auch windig, darum legte Dirk sein Handy auf das Taschentuch, als er die Spur auslegte. Dirk lief seine Spur von links nach recht, Angelika anders herum. Beide konnten sich am Rand der Weide am Waldrand verstecken. Ich hatte Aias im Wald gelassen, damit er die Versteckpersonen nicht beobachten konnte, also holte ich ich nun her. Es war gar nicht so einfach, im hohen Gras den GA wiederzufinden, aber es ging dann doch. Ich setzte Aias wieder im rechten Winkel an, wieder lief er zögerlich los. Wasser wollte er vorher nicht, obwohl es so warm war. Andauernd blieb er stehen und kaute an Grashalmen, bog aber in die richtige Richtung ab. Langsam ging es voran, aber je näher er Dirk kam, umso schneller wurde er dann. Bei Dirk angekommen, zeigte Aias ihn dann korrekt an.
Bei dem nächsten Versuch der Identifizierung wechselte ich dann den Ort. Das leckere Gras war zu verlockend für Aias. Wir gingen schliesslich auf eine Wiese mit kurzem Gras, wo Aias nicht so sehr verleitet werden konnte, sich mit futtern aufzuhalten. Die Wiese wurde von zwei kleinen Schotterwegen durchschnitten, sodass wir noch einen kurzen Untergrundwechsel mit dabei hatten. Diesmal stellten sich Thorsten, Gerd und Dirk in einer Reihe auf und Thorsten gab mir seinen GA. Thorsten stand rechts aussen, um es für Aias einfacher zu machen, Dirk auf der anderen Seite, damit Aias nicht durcheinander kommt. Diesmal lief Aias wieder zügiger los und auch direkt zu Thorsten, stellte sich vor ihn hin und zeigte ihn an. Allerdings hatte er bei der Geruchsaufnahme Thorsten's T-Shirt durchlöchert, weil er den Geruch ständig auch über die Schnauze aufnimmt.
Anschliessend legte Thorsten für Aias noch einen kurzen Trail über die Wiese, überquerte beide Schotterwege und bog auf dem letzten Weg nach links ab ins Unterholz. Ich brachte Aias zum Ga und setzte ihn an. Wieder zerrte er das T-Shirt aus der Tüte, warf es beiseite und lief los. Zielstrebig nahm er die Spur auf, überquerte die Schotterwege ohne Probleme und bog nach kurzem Absuchen des Weges nach links ab. Zügig verfolgte er die Spur ins Unterholz und zeigte Thorsten ohne Probleme an.

Anschliessend gingen wir in unsere Übungsfläche. Aias bekam eine Pause und ich stellte mich als Opfer für die Flächenhunde zur Verfügung. Dann durfte Aias noch einen längeren Trail durch die Fläche laufen. Dafür wählte ich einen Weg aus, der vorher noch nicht durch die Hundeführer der Flächenhunde benutzt wurde. Andreas stellte sich zur Verfügung und lief den Hauptweg entlang, am Ende der ersten Fläche bog er nach links ab, kletterte über einen umgestürzten baum und bog dann nach rechts ab. Als Versteck wollte er den umgestürzten Baum nehmen, der halb in einem Graben lag, aber der war schon so verrottet, dass er sich dahinter setzen musste. Ich brachte Aias seitlich an den GA heran, Aias arbeitete die Richtung aus und los gings. Der Boden war relativ weich und dementsprechend zügig lief er dann. Im Wald war es auch wesentlich kühler, als auf der Weide und ich musste Aias wieder bremsen. Am Ende des ersten Flächenstücks bog Aias zielstrebig nach links ab und stand dann vor dem Baumstamm. Er zeigte nur kurzes Zögern, weil er sich dort vergewisserte, ob es auch dort entlang ging, dann sprang er einfach drüber und ich musste zusehen, dass ich da auch unbeschadet mitkam. Vor einem großen Geäst der alten Baumkrone bog Aias dann nach rechts ab und steuerte auf den umgestürzten Baum zu. Er war sehr aufgeregt, weil er den Weg nicht gleich fand, aber dann kletterte er einfach über den morschen Stamm hinweg. Mir blieb nichts anderes übrig, weil ich so schnell nicht hinterher kam, dass ich die Leine loslassen musste. Ich konnte dann aber sehen, dass Aias bei Andreas angekommen war und ihn richtig anzeigte. Andreas teilte mir dann mit, dass er genauso über den Stamm geklettert war, wie Aias es auch getan hatte, da er sich eigentlich dort in der Aushöhlung verstecken wollte. Aber das ging ja nun nicht mehr. Zufrieden beendete ich damit die Suche und Aias reagierte seinen Überschwang damit ab, in dem er Äste durch die Gegend feuerte und sich damit selbst belustigte. Dieses Verhalten war mir schon öfter aufgefallen, dass er nach Ende einer Suche wie ein Verrückter lostobt und andere zum Spielen auffordert oder sich mangels Kameraden eben selbst belustigt. Soll er, wenn er sich dadurch wieder auflockert.

Zum Abschluss des Tages wollte ich noch eine Differenzierung versuchen. Allerdings hätte ich das mal besser sein lassen. Ich hatte zwar Dirk als Helfer ausgewählt, aber Aias kasperte nur noch herum und zeigte einfach alle Personen an. Ausserdem hatte er einen Heidenspass daran gefunden, das Papiertaschentuch von Dirk zu zerpflücken und aufzufressen. Tja, auch mein Fehler, hatte ich doch verdrängt, dass Aias als junger Hund alles an Taschentüchern zerfleddert hat, die ihm vor die Füße kamen. Als GA kamen sie dann nun leider nicht mehr in Frage und ich musste mir etwas Neues einfallen lassen. Damit Aias wenigstens noch einen positiven Abschluss bekam, hat Dirk Aias dann zu sich gerufen und ihn so anzeigen lassen. Nach dem langen Tag habe ich ihn damit eindeutig überfordert. Trotzdem würde ich 2 Richtige von 4 Versuchen als positiv bewerten und Übung macht den Meister. Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Donnerstag, 28.09.06

Trail mit Silvia im Wald
Neuerdings fahren wir immer mit dem Fahrrad in den Wald. Das hat drei Vorteile für uns. Zum Ersten brauchen wir unser Trainingszubehör nicht immer selber schleppen, zum Zweiten schaffen wir dadurch weitere Strecken, als wenn wir laufen müssen und zum Dritten ist es ein ideales Konditionstraining für Hund und Hundeführer. Für mich ganz besonders...schmunzel...
Zur Einleitung lege ich für Hafny einen einfachen Trail zur Wiederholung. Noch immer sind wir uns nicht ganz sicher, ob er die nase oder die Augen zum Suchen benutzt. Wahrscheinlich macht der Schlingel beides, da er oft trotz falscher Abzweigung ans Ziel kommt, die er zwar in die richtige Richtung macht, für einen frischen Trail aber manchmal recht weit ab zu früh oder darüber hinaus, je nachdem, wie der Wind steht. Ich nehme einen Waldweg geradeaus und setze mich einfach in ein Gebüsch. Hafny findet mich ganz leicht. Er weiss anscheinend doch, was er tun soll, auch wenn es nicht immer ganz unseren Vorstellungen entspricht.
Für Aias legt Silvia einen weiteren Trail. Er beginnt auf einem Weg, führt von dort aus ins Unterholz. Auf dem weichen Boden findet Aias die Abzweigung sehr zügig. Die Spur verläuft über eine Wildfährte, von der Aias sich aber nicht ablenken lässt. Auch als die Spur über mehrere Baumstämme führt, lässt er sich nicht aufhalten, auch nicht von mir, die leider nicht so schnell die hindernisse überwindet, wie er. Rücksichtslos zerrt er mich hinter sich her. Besonders, wenn der geruch stärker wird, ist Aias kaum zu bremsen und ich musste die Leine los lassen. Bei Silvia angekommen, zeigt er sie korrekt an.



Als Nächstes lege ich für Hafny einen Trail, der ein wenig länger ist, als vorher. Er beginnt auf dem Waldweg und führt dann ins Unterholz. Hafny läuft zwar eifrig los, aber er biegt auf der Abzweigung in die falsche Richtung ab. Er lässt sich doch etwas mehr ablenken, als Aias. Mit ein bisschen Hilfe von mir setzt Silvia auf dem Weg neu an und dann findet Hafny doch die richtige Abzweigung. Silvia fängt langsam an, Hafny beser lesen zu können und zu unterscheiden, wann er sucht und wann er nur "Spazieren geht". Leider ist es bei ihm nicht so einfach zu sehen, da er nicht, wie Aias z.B., stehen bleibt oder oder pendelt.
Die zweite Suche für Aias soll über eine längere Strecke gehen und etwas schwieriger gestaltet sein. Der Weg, auf dem wir beginnen, ist mit Schotter aufgeschüttet. Aias biegt von unserem Standort aus nach rechts ab und führt ein Stück geradeaus. An einem Baum hängen zwei Klammern....in eine Richtung ist Silvia abgebogen. Ich bleibe stehen und lasse Aias in Ruhe die Richtung ausarbeiten, dann entscheidet er sich nach links ins Unterholz...es ist richtig, an einem weiteren Baum hängt eine Klammer, es geht weiter geradeaus. Noch ist das Tempo gemäßigt, ich schaffe es, die Klammern einzusammeln. Hinter dem Baum taucht ein Problem auf, jedenfalls für mich. Vor uns liegt ein Graben von ca. 1 m Tiefe. Er ist zwar trocken, aber ziemlich breit. Aias stört das nicht im Geringsten und überspringt ihn. Ich bin nur heilfroh, dass er das Kommando Stop kennt, damit ich nicht im Graben lande, denn so einfach wie Aias kann ich den Graben nicht überspringen. Auf der anderen Seite angekommen, sehe ich die nächste Klammer, weiter gehts. Im großen Lingsbogen führt die Spur wieder auf den Ausgangsweg zurück. Dort angekommen sehe ich auf einem Baumstumpf zwei Klammer liegen, Silvia ist abgebogen. Aber wohin? Aias sucht und sucht, aber er findet die Richtung nicht. In seiner Verzweiflung geht er geradeaus über den Weg, aber ich weiss, es kann wegen der Klammern nicht stimmen, außerdem sucht er fahrig und nicht konzentriert. Silvia, die sich in Sichtweite hinter einem Baum befand, bemerkt unser Dilemma und zeigt sich. Ich lasse Aias hinlaufen und seine Anzeige machen.
Silvia hat ihre eigene Spur gekreuzt und das scheint Aias zeimlich verwirrt zu haben. Bisher ist so etwas noch nicht vorgekommen. Es zeigt uns aber, woran wir noch arbeiten müssen.



Zum Abschluß lege ich für hafny eine einfache Spur auf weichem Boden mit viel Gras. Ich gehe ein Stück den Weg entlang und biege links in einen Seitenweg ab. Dort liegen ein paar frisch geschnittene Bäume und Äste von Tannen. Ein Baum ist abgeknickt und ich klettere oben auf die Knickstelle. Von dort aus habe ich einen guten Blick auf die Suche. Silvia lässt Hafny an der Abzweigung jetzt ebenfalls etwas länger schauen und lässt ihm Zeit, sich für eine Richtung zu entscheiden. Vom meinem Hochsitz aus konnte ich gut sehen, wie er dann den richtigen Abzweig nimmt und fast genau meiner Spur folgt. Dann hat er mich auf dem Baum sitzen sehen....ein Augensucher...schmunzel..für Hafnys Pfotenberührung saß ich zu hoch, aber er versuchte es trotzdem. Aus lauter Verzweiflung setzte er sich dann hin. Zeit für einen Schnappschuß.



Samstag, 30.09.06

Übungen auf dem Hundeplatz

Zu Beginn des Übungstages wollte ich mit der Identifizierung beginnen. Als Helfer hatte ich heute Ingo, Sebastian und Heiko. Heiko hatte aber seinen GA vergessen, so nahm ich dafür nur die zwei Helfer. Ich ging mit ihnen in den Park, weil die große Wiese noch immer nicht gemäht war. Ich übernahm den GA von Ingo und sie stellten sich auf. Aias zeigte heute überhaupt kein Interesse, sondern fand sehr viel mehr Spass an dem GA, den er aus der Tüte zerrte und herum warf. Auch ein Tausch der GA brachte überhaupt nichts und ich brach die Übung ab.
Nach einer Pause wollte ich dann stattdessen eine Differenzierung legen lassen, da Aias diese Übung schon mehrfach gut ausgearbeitet hat. Sebastian legte seinen GA am Kreuzpunkt ab und geht ins rechte Gebüsch, Ingo ins Linke. Aber auch jetzt zeigt Aias weitaus mehr Interesse für die Fußgänger mit Hund, als für die Spur oder den GA. Mit Müh und Not schaffte ich es, seine Aufmerksamkeit auf den Boden zu lenken, dass er die Übung mehr schlecht als recht zum Abschluß bringt.
Nach der Mittagspause nehme ich Aias mit in die Fläche. Viel Hoffnung auf gute Arbeit habe ich heute nicht mehr, aber ich stelle mich als Opfer für die Flächenhunde zur Verfügung. Da von meinen Vormittagshelfern keiner mehr übrig war, stellte sich Elke zum Abschluß noch einmal als Opfer zur Verfügung. Sie geht von der Fläche aus über den trockenen Graben in die Kleingartenkolonie. Der Weg ist mit feinem Schotter überzogen. Aias scheint wieder motiviert zu sein, er läuft in zügigem Tempo los, über den Graben auf den Weg und biegt nach links ab. Er hat wieder die Nase gut am Boden und läuft ohne Zögern am linken Wegrand. In einer kleinen Hütte am Boden sitzend findet er Elke und zeigt sie korrekt an. Zufrieden beende ich die Suche für den heutigen Tag.
Zum Abschluß übe ich mit verschiedenen Opfern Anzeigen im Sitzen. Ich möchte herausfinden, bei welchen Personen er mehr oder weniger heftig anzeigt. Meine Vermutung bestätigt sich noch einmal, dass er bei stehenden und auch gut bekannten Opfern heftiger anzeigt, als bei sitzenden oder Personen, die ihm fremd oder weniger bekannt sind. Bei einer Hundeführerin der Staffel Berlin, die an diesem Wochenende zu Besuch sind, zeigte es sich sehr deutlich.

Trail-Tagebuch Oktober

 
   

   © 2007 by Manuela Schmidt •  mailto: manuela at berger-de-beauce dot net