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Trail-Tagebuch November
Donnerstag, 09.11.2006
Trail mit Silvia im Wald bei Regen - Viel Ablenkung durch Wild, die Hunde sind begeistert, wir leider nicht. Ohne Leine läuft heute auch bei Aias nichts. - Hafny ist durch das Wild leicht abgelenkt, daher gibt es für ihn nur einfache, kurze Suchen - Aias ist zwar begeistert von Wild, aber bei der Suche arbeite er einwandtfrei. Ohne große Probleme findet er Silvias Spur auch über die Wildwechsel hinweg. - Hafny bekommt einen Abzweig in einen linken Weg, danach biege ich nach links ins Unterholz. Er biegt zwar falsch ab, aber für Silvia ist der Fehler ersichtlich und kann entsprechend korrigieren. Nachdem Hafny nochmal überlegen durfte, findet er meine Spur auch wieder. - Aias bekommt eine Suche mit Schwierigkeiten. Wechsel über den Schotterweg von links nach rechts, im Bogen durch das Unterholz und auf einem Hochsitz findet er Silvia. Samstag, 25.11.06 Übung auf dem Hundeplatz - Identifizierungsübungen mit eigenen Helfer funktionieren nicht, Aias entscheidet nach Sympathie - Identifizierung mit Fremdpersonen verläuft heute einwandfrei. Mittwoch, 29.11.2006 Übungen auf Asphalt Heute waren wir wieder mit Aias und Hafny unterwegs. Verkohlen wollte Aias mich ein wenig... Silvia läuft die Spur, auch kreuz und quer über eine Wiese, im Kreis um einen Baum herum und dann in ein Gebüsch auf der gegenüberliegenden Seite. Eine Frau, die dort auf der Wiese mit ihren Beagles UO üben wollte, muss wohl gedacht haben, die Olle spinnt.... Aias kam auch ganz gut an den Hunden vorbei, obwohl sie ihn angebellt haben, lief er zügig vorbei.....immer geradeaus. Hö? Sie muss doch hier irgendwo auf die andere Seite gewechselt sein? Nix, er zerrte mich geradeaus weiter und bog exakt ins Gebüsch ab. Völlig abgekürzt....tse...Ratlos überlegten wir, woran das gelegen haben könnte, denn eigentlich kürzt Aias nie so extrem ab, selbst dann nicht, wenn er das Opfer fast schon sehen kann. Ich zückte die Puderflasche aus der Tasche und verteilte das Puder großzügig in der Gegend.... Aha: Der Wind kam diagonal von vorne, genau aus der Richtung, wohin Silvia zum Schluss gegangen ist. Da hat sich Aias wohl gedacht, warum soll ich deren Faxen folgen, wenn ich genau weiß, sie ist hier lang.... Zum Schluss hat sie mir dann eine Spur entlang einer Strasse gelegt, die dann hinter einer Brücke rechts auf einen Spazierweg trifft. Sie wollte sich dann unter der Brücke in dem Tunnel verstecken. Aias lief auch zügig los, kam vorher an einer Metalltreppe vorbei, an der verweilte und gründlich kontrollierte (sie sagte mir, sie hatte darüber nachgedacht, dort runter zu gehen und war einen kurzen Moment dort stehen geblieben), ging dann aber weiter. An der Überführung blieb er wieder kurz stehen und hielt die Nase in den Wind, der kam ja immer noch von vorne. An der Einmündung zum Spazierweg bog er zielstrebig und sauber aub. Dann kamen aber zwei Leute links aus einem anderen Weg, der den Deich hochführte. Aias erstaunt, die Leute erschrocken, es dämmerte ja schon.... Ich meinte, die wollen nichts von uns und er lief weiter. Den ganzen Spazierweg entlang, bis zu einer Kreuzung und bog in Richtung des Tunnels ab. Silvia konnte ich am Ende schon sehen, die mit dem Kopf schüttelte. Sie war nämlich schon direkt hinter der Einmündung rechts den Deich runtergelaufen und hatte den Weg überhaupt nicht benutzt..... Nun klappt das mit dem Asphalt einigermaßen, dafür lässt er sich von allem Möglichen ablenken...grins...wir arbeiten dran. Tagebuch Dezember |
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© 2007 by Manuela Schmidt mailto: manuela at berger-de-beauce dot net |